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prAnCo – professionelle Analyse & Coaching | Integration in die Arbeitswelt - InidA

 

prAnCo – professionelle Analyse & Coaching

Zielgruppe

  • Arbeitssuchende mit beruflichem Hintergrund (meist Ältere).
  • Arbeitssuchende ohne Berufsausbildung (Jugendliche mit Schulabschluss).
  • Langzeitarbeitslose, zur selbstständigen Erkennen und Bearbeiten von persönlichen Hemmnissen (mangelndes Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Unfähigkeit zur Selbsteinschätzung und die daraus resultierende Angst vor Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt).
  • Fachkräfte, als Vorstufe zur Weiterbildung bzw. Fortbildung und beim Antreten einer neuen Aufgabe.

Ziele

  • Die Teilnehmenden auf einen neuen Tätigkeitsbereich, einen Beruf oder einer betrieblichen Ausbildung vorzubereiten entsprechend der pers. Kompetenz und Potenzials. Begleitung in die Vermittlung eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes.
  • Bei Bedarf Begleitung in eine neue Arbeits- oder Ausbildungssituation.
  • Vermittlung und Ausbau der Selbstanalyse und Selbstentwicklungskompetenz. Fähigkeit zur Erstellung von Entwicklungsplänen,- bzw. Zielen auf Basis des eigenen Bedarfs und der persönlichen Bildungs- und Lebenssituation.

Teilnehmerzahlen

Die Anzahl der Teilnehmer beträgt 1.

Modell

Die gesamte Laufzeit beträgt 7 Wochen (128 UE Analyse/Coaching / bei Bedarf 3 Wochen= 64St. Praktika).

Das Modell besteht aus den Hauptelementen:

  • Professionelle Potenzialanalyse, Einstufungstest, Lerntypenfeststellung inkl. Auswertung und Nachbesprechung = Ist-Analyse
  • Anleitung zur Erstellung des eigenen Entwicklungsbedarfs auf Basis der Ist-Analyse - Lernziele definieren, Lernwege erstellen und Terminierung der Coaching Gespräche
  • die eigentliche Vermittlung in den Arbeitsmarkt
    • Erstellung bzw. Updaten der Bewerbungsunterlagen nach Bedarf
    • Lernbegleitung und Coaching
    • betriebliche Erkundungs- und Eingliederungsphasen

Zeitliche Grobplanung
Potenzialanalyse (Analyze me!)                                                                             80 UE/2 Wochen
Intensivcoaching  (Coaching, Entwicklungsziele, Controlling)                                20 UE/1 Woche
Betriebliche Erkundungsphase                                                                                         1 Woche
        mit Einzelcoaching und Entwicklungsbegleitung während der BErP                 8 UE/ Woche
Einzelcoaching                                                                                                       24 UE/2 Wochen
Betriebliche Eingliederungsphase                                                                                    2 Wochen
        mit Einzelcoaching und Entwicklungsbegleitung während der BErP                 4 UE/ Woche

Analyze me!

Die Arbeitswelt 4.0. verlangt nach vielen neuen Kompetenzen. Zum Beispiel Eigenmotivation und Selbstorganisation, als Basis der Selbstlernkompetenz, sind in einer sich ständig ändernden Arbeitswelt und den wechselnden Anforderungen wichtig um „up to date“ zu werden und sein.

Um diese Kompetenzen entwickeln zu können, müssen wir wissen welche Fähigkeiten, Kenntnisse, Wissen, Motivation, versteckte Potentiale, evtl. Entwicklungshemmnisse uvm. in dem Menschen stecken. Wir ermitteln den Startpunkt, aus dem wir das Coaching beginnen. Dazu führen wir als ersten Schritt die Selbst- bzw. Potenzialanalyse durch.

Die Potenzialanalyse beinhaltet, neben den Standard Tests, Einstufungstest zu den Bildungs-und Wissenskenntnissen. Die Potenzialanalyse ist der erste Schritt auf dem Weg den eigenen Entwicklungsprozess in die eigene Hand zu nehmen.

Die Mappe, die alle Ergebnisse bündelt, dient als Grundlage und Ausgangspunkt für einen erfolgreichen Einstieg in das selbstgesteuerte Lernen.


Die Potentialanalyse

Diese Potentialanalyse verfolgt drei Ziele:

  • die Ermittlung vorhandener Kenntnisse und Potentiale
  • die Befragung zur Motivation und Interesse
  • Erkennen von persönlichen Hindernissen / Schwächen.

Das Interview

Zum Ende der Potentialanalyse erfolgt ein geführtes Interview des Teilnehmenden. Ziel dieses geführten Interviews ist es, neben der Vorstellung und Besprechung der Ergebnisse der Potenzialanalyse die Erkenntnis über die Motivation und das Interesse des Teilnehmenden an den weiteren Schritten festzustellen.


Das Entscheidungsgespräch

Unmittelbar nach der Ergebnisauswertung der Analysephase erfolgt ein Gespräch mit dem verantwortlichen Kunden (Jobcenter, Arbeitsamt usw.) und dem Teilnehmer. Auf Basis der Ergebnisse aus der Analyse und dem Interview wird die weitere Vorgehensweise (Coaching, Maßnahme, Direktvermittlung) besprochen. Die Ergebnisse aus der Potentialanalyse stehen dem Kunden als Kompetenzmappe für weitere Entscheidungen zur Verfügung. Bei einer negativen Prognose besteht hier die Möglichkeit die Maßnahme zu beenden.


Der Einstieg in die Autonomie

Die Basis die in dieser Phase gelegt werden ist der erste Schritt aus einem „Arbeiter“ (Befehlsempfänger) einen vollwertigen „Mitarbeiter“ (selbstdenkend, selbstmotivierend und selbstständig Lösungen suchend), der in der Lage ist sich auf neue Aufgaben selbstständig einzustellen und eigene Lernwege vorzuschlagen zu machen.

Intensivcoaching

In der ersten Coaching Phase werden, auf Basis der Potentialanalyse, mögliche Arbeitsbereiche und Tätigkeiten ermittelt. Potentielle Unternehmen werden ermittelt. Dabei legen wir Wert auf Unternehmen, die unter dem aktuellen Fachkräftemangel leiden.

Bewerbungsunterlagen werden nach Bedarf und Qualifizierungsgrad erstellt bzw. modernisiert (detaillierter Lebenslauf, Motivationsschreiben). Die Vorbereitung auf ein mögliches Vorstellungsgespräch wird parallel durchgeführt. Fehlende Kenntnisse die für die ermittelten Arbeitsbereiche und Tätigkeiten analysiert wurden, werden durch Coaching und Entwicklungsbegleitung sukzessive abgebaut.

In dieser Phase werden auch die ermittelten persönlichen Defizite bearbeitet und im Rahmen der Herausforderungen bzw. Forderungen der modernen Arbeitswelt eingeordnet. „Nur eine unerkannte Schwäche ist ein Hindernis, alles andere kann bearbeitet werden“.

Betriebliche Erkundungsphase

Ein Ziel dieser ersten Erkundungsphase ist das Kennenlernen. Das Unternehmen den möglichen neuen Mitarbeiter, seine Fähigkeiten und Potentiale und der Teilnehmende seine zukünftige Arbeitswelt. Dabei erhalten die Unternehmen und der Teilnehmende eine enge Begleitung unsererseits. Weiteres Ziel ist das Ermitteln fehlender Kenntnisse zur Bewältigung der täglichen Arbeit.

Zur betrieblichen Erkundungsphase gilt:

  • Vorab Gespräche zur Erwartungshaltung des Unternehmens
  • Unterstützung der Vorgesetzten durch Beobachtungs- und Verlaufsbogen
  • Kontinuierlicher Austausch zwischen Betrieb, Kunde und Coach

 

Einzelcoaching

Durch die Reflektion der ersten betrieblichen Erkundungsphase wird die aktuelle Motivation des Teilnehmenden erkundet, fehlende Kenntnisse ermittelt und das weitere Vorgehen besprochen.

Ziel dieser Phase ist es nicht nur der Aufbau von sozialer oder methodischer Kompetenz, die vorher ermittelt wurden. Vielmehr ist es Ziel den Teilnehmenden auf das lebenslange Lernen vorzubereiten und zu motivieren (Steigerung der Selbstlernkompetenz), um auch nach Abschluss des Coachings selbstständig Defizite abzubauen und neue Kenntnisse für die Arbeit zu erlernen.

Betriebliche Eingliederungsphase

Die letzte Phase vor dem neuen Arbeitsverhältnis. Ziel ist es den Teilnehmenden in ein möglichst festes Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis zu vermitteln, so dass am Ende der Woche ein Arbeits- oder Ausbildungsvertrag besteht. Innerhalb dieser Woche werden Gespräche mit den Entscheidern des Unternehmens geführt. Die weitere Vorgehensweise wird besprochen, dabei mögliche Hindernisse benannt und ggf. nötige Lösungsschritte eingeleitet. Im Bedarfsfall kann ein Mitarbeiter des Kunden (Jobcenter, Arbeitsmarkt…) eingeschaltet werden.

Qualitätssicherung

Folgende Werkzeuge der Qualitätssicherung werden eingesetzt:

  • qualifiziertes Coaching Personal (Dipl. Soz. Päd., gepr. Berufspädagogen)
  • formelle und informelle Coachings Bewertung
  • aussagefähige Test
  • regelmäßiger Austausch mit den Kunden und beteiligtes Unternehmen
  • kontinuierliche Verlaufsdokumentation
  • vereinheitliche Beobachtungs- und Verlaufsbögen
  • regelmäßiger kollegialer Fallaustausch als KVP-Instrument

Dauer

Es ist eine Dauer von insgesamt 128 UE Coaching und 64 Stunden betriebliche Erkundungsphase (nach Bedarf) geplant.

Preis

Weitere Informationen auf Anfrage
Fahrtkosten und Berufskleidung für Teilnehmer sind in dieser Maßnahme nicht enthalten.

 


 

Integration in die Arbeitswelt - InidA

Zielgruppe
Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive und Asylanten, beide mit beruflichem Hintergrund (meist Ältere), bzw. ohne Berufsausbildung (Jugendliche mit Schulabschluss). Voraussetzung: Niveau Sprachkurs A2 oder äquivalent.

Ziel
Die Teilnehmenden auf eine Tätigkeit, einen Beruf oder einer betrieblichen Ausbildung vorzubereiten entsprechend der pers. Kompetenz und Potentials des Teilnehmers. Ggf. Begleitung in die Vermittlung eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes. Die Vermittlung von arbeits- und berufsspezifischen Deutschkenntnissen und fachspezifischer Basistheorie, sowie die Rahmenbedingungen der Arbeitswelt wie Rechte und Pflichte, Arbeitsumfeld (Arbeitssicherheit, Arbeits- und Pausenzeiten, Werte und Normen …), Ausbildung in Deutschland (Duales System), Bewerbung, Einstellungsdiagnostik.

Teilnehmerzahlen
Die Anzahl der Teilnehmer beträgt 15.

Modell
Die gesamte Laufzeit beträgt 6 Monate (960 UE). In den ersten 3 Monaten (Basis und Analysephase) werden in den Schulungsräumen die Grundlagen für die folgenden Betrieblichen Erprobungsphasen (BEP) gelegt. Anschließend werden in den restlichen 3 Monaten die betrieblichen Erprobungsphasen durchgeführt. Diese werden mit Unterrichtsphasen abwechseln. Diese Phasen sind in einem Verhältnis von drei Wochen Erprobungsphase zu einer Woche Unterricht aufgeteilt.

Zeitliche Grobplanung
        Basis und Analysephase (12 Wochen)
                  Vermittlung berufsbezogener Sprachkenntnisse
                  Themenfeld „Deutsch in der Arbeitswelt“                                   7 Wochen

                  Vermittlung der Rahmenbedingungen Arbeitswelt
                  Themenfeld „Gesetze und Vorschriften in der Arbeitswelt“        4 Wochen

                  Vorbereitung Betriebliche Erkundungsphase                            1 Woche

        Betriebliche Erkundungsphase (12 Wochen)
                  Betriebliche Erkundung                                                              9 Wochen
                  Vermittlung berufs- und fachspezifischer Basiskenntnisse         2 Wochen
                  Einzelcoaching und Begleitung                                                   1 Woche
        genaue zeitliche Einteilung siehe Dokument „InidA – Inhalte“.

Die Basis und Analysephase
Diese Phase verfolgt zwei Ziele, erstens die Grundlagen für eine erfolgreiche betriebliche Erprobungsphase zu legen und zweitens den richtigen Ausbildungs-, bzw. Arbeitsplatz für den jeweiligen Teilnehmenden zu finden.

Für das Ziel, den richtigen Ausbildungs-, bzw. Arbeitsplatz für den jeweiligen Teilnehmenden zu finden, werden zu Beginn der Maßnahme verschiedene Analysewerkzeuge eingesetzt.

Ergänzt werden diese Werkzeuge durch interviewgeführte Kompetenzfeststellungsverfahren und Potentialanalysen. Eine Einführung in die Portfolioarbeit ist angedacht. Alle Ergebnisse stellen die IST-Analyse des Teilnehmenden dar. Die Durchführung erfolgt durch die Entwicklungsprozessbegleiter, meist in Form von Einzelgesprächen.

Um eine hohe Motivation bei den Teilnehmenden in eine Vermittlung zu bekommen setzten wir Werkzeuge der Entwicklungsprozessbegleitung ein. Dazu wird in dieser Anfangsphase durch eine Entwicklungszielvereinbarung individuelle Entwicklungsziele festgelegt und in einem anschließenden Beratungsgespräch die Wege zur Erreichung dieses Ziel besprochen und in einem Protokoll festgehalten. Diese Gespräche werden kontinuierlich in der Maßnahme durchgeführt.

Parallel werden die potenziellen Unternehmen, die Interesse an einer betrieblichen Erprobungsphase haben, von unserem Koordinator BEP besucht und mittels Interviewleitfaden die Anforderungen der Unternehmen (Soll-Analyse) an den Teilnehmenden erarbeitet. In einem Abgleichgespräch zwischen dem Koordinator BEP und dem Entwicklungsprozessbegleiter werden die Teilnehmer auf die entsprechenden Unternehmen verteilt.

Ziel dieser Phase ist eine gute Übereinstimmung zwischen der Erwartung der Unternehmen und den Kompetenzen und Fähigkeiten der Teilnehmenden. Ein leichterer Einstieg in die Arbeitswelt für die Teilnehmenden wird als weiteres Ziel definiert.

Die Betriebliche Erprobungsphase
Für die betriebliche Erprobungsphase werden Unternehmen aus folgenden Bereichen geworben:

  • Metall
  • Elektro
  • Holz
  • HoGa
  • Handel
  • Kfz.
  • Sozial

Der zeitliche Verlauf der BEP ist im Rhythmus von 3 Wochen BEP und 1 Woche Unterricht/ Coaching geplant.

Zur betrieblichen Erkundungsphase gilt:

  • Vorab Gespräche zur Erwartungshaltung der Unternehmen
  • Unterweisung des betrieblichen Bildungspersonals zum Einsatz des Beobachtungs- und Verlaufsbogen
  • Kontinuierlicher Austausch zwischen betrieblichem Bildungspersonal und Betreuer
  • Bearbeiten der Aufgaben aus der Basis- und Analysephase
  • Erstellen und Führen eines Lerntagebuchs

Zu den Unterrichtszeiten gilt:

  • Beratung, Coaching der Teilnehmer zur Unterstützung in der BEP
  • ggf. fachspezifischer Unterricht

Qualitätssicherung
Folgende Werkzeuge der Qualitätssicherung werden eingesetzt:

  • formelle und informelle Seminarbewertung
  • aussagefähige Tests
  • qualifiziertes Bildungspersonal (Lernbegleiter, gepr. Berufspädagogen)
  • kontinuierliche Verlaufsdokumentation
  • regelmäßiger Austausch mit den Unternehmen
  • vereinheitliche Beobachtungs- und Verlaufsbögen
  • regelmäßiger kollegialer Fallaustausch als KVP-Instrument

Dauer
Es ist eine Maßnahmendauer von insgesamt 960 UE geplant.

Preis
weitere Informationen zu Preisen usw.
Fahrtkosten für Teilnehmer sind in dieser Kalkulation nicht enthalten.